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Mannheim-Hochstätt: Neues Kinderhaus mit vielfältigen Freiräumen

  • vor 14 Minuten
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Nach dem Einzug in die neue Familien-Kita Anfang 2026 wurde die Einrichtung im April feierlich eröffnet. Damit ist im Mannheimer Stadtteil Hochstätt ein moderner Ort entstanden, der nicht nur zusätzliche Betreuungsplätze schafft, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur und Entwicklung des Quartiers leistet.


Bereits mit dem Spatenstich am 17. Februar 2023 hatten die Bauarbeiten für den zweigeschossigen Neubau begonnen. Auf einer Grundstücksfläche von rund 2.500 m² entstand ein Kinderhaus, das das Betreuungsangebot im Stadtteil deutlich erweitert. Das Gebäude wurde in Massivbauweise als Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeitsklasse realisiert und mit einem begrünten Flachdach sowie einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Insgesamt wurden rund 8,9 Millionen Euro in das Projekt investiert.


Das Kinderhaus bietet Platz für sieben Gruppen: vier Kindergartengruppen für Kinder über drei Jahren (Ü3) sowie drei Krippengruppen. Rund 110 Kinder finden hier Raum für Betreuung und frühkindliche Bildung.

Ein besonderer Fokus lag auf der Gestaltung der Außenanlagen, die als eigenständiger Lern- und Erfahrungsraum konzipiert wurden. Die Herausforderung bestand darin, auf vergleichsweise engem Raum von rund 2.500 m² möglichst vielen Anforderungen gerecht zu werden. Neben vielfältigen Spiel- und Bewegungsangeboten mussten dabei auch funktionale Aspekte wie Erschließung, Aufenthaltsflächen und Rettungswege sinnvoll in die Planung integriert werden.


Die Gestaltung erfolgte in enger Abstimmung mit dem zukünftigen Kinderhausteam sowie unter Beteiligung der Kinder selbst. Diese wurden aktiv eingebunden und nach ihren Wünschen für die Freianlagen gefragt. Viele der gewünschten Spielgeräte und Elemente konnten in der Planung berücksichtigt und umgesetzt werden. Unterschiedlich ausgeprägte Freiräume für Krippen- und Kindergartenkinder bieten altersgerechte Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten und fördern das eigenständige Entdecken.


Die Topografie des Grundstücks prägt die räumliche Organisation: Durch die Hanglage ergeben sich differenzierte Ebenen mit direkten Zugängen aus den Gruppenräumen in die Freianlagen. Neben geschützten Bereichen für die jüngeren Kinder entstehen offene Spiel- und Aufenthaltsflächen mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, die den Außenbereich zu einem integralen Bestandteil des pädagogischen Alltags machen.



 
 
 

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